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Reiseberichte aus aller Welt – justcruise.de – Ihr schneller Klick ins Urlaubsglück! https://www.justcruise.de Thu, 23 Jul 2015 13:10:23 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Svalbard Expedition / Tromso – Longyearbyen https://www.justcruise.de/svalbard-expedition-tromso-longyearbyen/ https://www.justcruise.de/svalbard-expedition-tromso-longyearbyen/#comments Tue, 21 Jul 2015 09:03:32 +0000 https://www.justcruise.de/?p=1337 Expeditionskreuzfahrt mit der Silver Explorer  vom 12. bis 22. Juni 2015

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Tag 1 – Das Abenteuer beginnt

Am 12. Juni 2015, einem verregneten Montag in Tromso, beginnt mein großes Spitzbergen-Abenteuer auf der Silver Explorer, die maximal 132 Passagiere mit auf ihre Reisen nimmt. Dieses Mal sind es sogar nur 103 Passagiere, die von insgesamt 117 Crewmitgliedern umsorgt werden. Hierzu zählen auch 13 Mitglieder im Expeditions-Team, die uns während der Reise die Natur, Geologie und Tierwelt so nah bringen wie es nur mit ihrer Hilfe geschehen kann.

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Über die Rampe gelangen wir auf das Schiff, wo wir auf Deck 5 direkt einchecken können. Alles ist bestens organisiert und läuft reibungslos. Zur Einstimmung werden wir mit einem Glas Champagner willkommen geheißen. Nach dem Check In – Prozedere bringt uns unser Zimmermädchen zur Kabine, in der bereits unser Gepäck eingetroffen ist.
Unsere Kabine ist auf Deck 3 gelegen und gehört zur Kategorie Vista Suite. Sie ist auf ihren ca. 20 qm komfortabel eingerichtet, verfügt über ein äußerst bequemes Bett und ein Bad mit Badewanne. Die werden wir später noch zu schätzen wissen, denn wenn man etwas durchgefroren von einem Ausflug zurückkehrt, ist ein heißes Bad Gold wert.

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Es liegen die Parkas für uns bereit, die wir vorab bestellt haben. Sie werden von der Reederei zur Verfügung gestellt und sind ein Geschenk. Ebenso wie der praktische Rucksack und die Getränkeflasche. Hier ist wirklich an alles gedacht.
Schnell nutzen wir noch die Möglichkeit, einen Happen vom Mittagsbuffet zu bekommen, welches am Einschiffungstag länger geöffnet ist. Von der Auswahl sind wir sehr begeistert und der außergewöhnlich zuvorkommende Service setzt dem Ganzen ein Krönchen auf. Wir werden mit besten Weinen zum Mittag und einem aufklarenden Himmel, den wir durch die unzähligen Fenster des Restaurants beobachten, wunderbar auf eine aufregende Reise eingestimmt – der Urlaub kann beginnen!

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Nach der obligatorischen Seenotrettungsübung heißt es gegen 17 Uhr „Leinen los“, und wir legen nur eine kurze Strecke zurück bis zu einer Pier um zu bunkern. Dort verweilen wir fast 4 Stunden, denn wie ich später erfahre, verfügt die Silver Explorer über einen der größten Treibstofftanks dieser Schiffsgröße. So ist es möglich, dass das Schiff bis zu 4 Wochen ununterbrochen auf den Meeren und insbesondere im Eis unterwegs sein kann.

Unser Kapitän Nicolay Tiliyuk stammt aus Odessa und ist ein echter Profi, was diese Art von Kreuzfahrten betrifft. Denn er befährt seit 17 Jahren ausschließlich die abgelegenen und schwer erreichbaren Polargebiete auf Expeditionsschiffen. Ebenso professionell ist das Expeditionsteam, welches sich aus den verschiedensten Nationalitäten und Spezialgebieten zusammensetzt.
Beispielsweise stammt Juan als Leiter des Teams aus Kolumbien und ist Geologe. Diego aus Argentinien ist Naturwissenschaftler mit einem Faible für Ornithologie. Kit ist Marine-Biologin und wuchs in Japan, Norwegen und England auf. Luke aus Irland ist Marine-Biologe und Fischerei-Spezialist. Peter ist Historiker und Wissenschaftler und hat uns mit manch einer Anekdote über das Wissenschaftliche hinaus köstlich unterhalten. Zwei weitere Mitglieder des Teams haben zu ihren naturwissenschaftlichen Qualifikationen eine Zusatzausbildung als Bärenhüter. Für Expeditionen im „Eisbärengebiet“ ist vorgeschrieben, dass bei dieser Schiffsgröße zwei Bärenhüter an Bord sein müssen, die die Ausflüge bewaffnet begleiten und somit sichern. Das waren Jens aus Schweden und Chris aus Kanada. Sie gingen bei Anlandungen immer als Erste an Land, um die Umgebung zu sichern. Hier geht es allerdings in erster Linie um den Schutz der Eisbären! Wir hätten von einer Anlandung abgesehen, wenn Eisbären an Land gewesen wären. Und auch sonst ist die Waffe in erster Linie im Notfall dafür da, um einen Eisbären möglichst zu erschrecken, damit er das Weite sucht, sollten wir Menschen doch einmal zu nah in seinen Lebensraum eingedrungen sein.

Die Zusammensetzung des Teams hat mich sehr beeindruckt. Über diese Fakten hinaus stimmten sie uns täglich mit Vorträgen zu den jeweiligen Regionen und der Tierwelt sowie allgemeinen naturwissenschaftlichen Vorträgen wunderbar auf unsere Ausflüge ein. Diese geballte Kompetenz aus so vielen Bereichen und auch Herkunftsländern stand uns als Gästen jederzeit zur Verfügung. Die außerordentliche Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit des Expeditions-Teams muss ich an dieser Stelle einfach herausstellen, sie trug maßgeblich zum Wohlgefühl an Bord bei.

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Wir genießen das erste ausgezeichnete Abendessen à la carte mit erlesenen Weinen und anschließend ein paar Cocktails in der über dem Restaurant liegenden Bar. Wie bei Silversea üblich ist auch hier auf der Silver Explorer alles inklusive. Wir sitzen bis Mitternacht in der Bar und draußen ist es noch immer taghell. Tja, so ist das mit der Mitternachtssonne. In den folgenden 10 Tagen und Nächten werden wir keine Nacht haben, wie wir sie kennen – die Sonne geht einfach nicht unter.

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Bei der Rückkehr in die Kabine finden wir diese Überraschung. Ich freue mich auf die kommenden Tage in der Arktis.

 

Tag 2 – Seetag

Dieser Tag ist ein vollständiger Seetag, an dem wir die 285 Seemeilen bis zur Bäreninsel zurücklegen. Die Bäreninsel gehört seit 1920 zu Norwegen, vorher war sie Niemandsland. Bei ihrer Entdeckung 1596 wurde sie nach den dort gesichteten Eisbären benannt. Heute ist die Insel bis auf eine meteorologische Station unbewohnt. Auch Eisbären gibt es hier schon lange nicht mehr, dafür aber eine der größten Vogelbrutstätten der Nördlichen Hemisphäre.

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Doch wir mussten erst den Seetag hinter uns bringen, und der hatte es in sich. Bei starkem Seegang und Wind habe ich den größten Teil des Tages im Bett verbracht und den Luxus eines eigenen Butlers genutzt, der uns mit kalten und heißen Getränken nach Wahl sowie Essen in der Kabine versorgt hat.
Gott sei Dank war auch dieser Tag irgendwann vorbei und die Aussicht auf den neuen, hoffentlich versöhnlicheren Tag ließ uns zur Ruhe kommen.

 

Tag 3 – Die Bäreninsel

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Welch‘ Freude, das Wetter meint es gut mit uns! Denn das meist windig-rauhe und neblige Wetter machen einen Besuch der Bäreninsel zum „Glücksspiel“.
Die Bäreninsel liegt genau zwischen dem Nordkap und Spitzbergen, also auf halber Strecke. Sie wird zum Territorium Spitzbergens gezählt und ist somit die südlichste Insel des Archipels.
2002 wurde die Insel zum Naturreservat erklärt; ihre Küstenlandschaft ist spektakulär. Es gibt beeindruckende Steilküsten und nur wenige Buchten und Strände. Die Steilküsten sind Heimat für einige der größten Seevogelkolonien der Nordhalbkugel – sie werden auch Vogelfelsen genannt. Dickschnabel- und Trottellummen brüten hier neben Eissturmvögeln und Dreizehenmöwen zu Hunderttausenden.

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Die Berge sind unvergletschert – im Vergleich zu dem Rest Spitzbergens – und sogenannte Brandungspfeiler ragen einsam vor der Steilküste aus dem Meer oder bilden natürliche Brücken, durch die wir mit unseren Zodiacs fahren konnten.
Zodiacs sind sehr stabile Schlauchbote, die durch einen Außenbordmotor betrieben werden. In einem Zodiac haben je nach Größe 8 bis 14 Personen Platz sowie jeweils ein Mitglied des Expeditionsteams.

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Wir genießen eine 1,5-stündige Ausfahrt mit den Zodiacs und kommen dadurch ganz nah heran an die Hundertausenden von Seevögeln – noch heute habe ich die Geräusche im Ohr, wenn ich mir die Bilder ansehe. Dieser Ausflug machte ganz große Lust auf viel mehr. Dieser Wunsch wurde in den kommenden Tagen absolut erfüllt, nein, eigentlich übererfüllt. 🙂

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Fortsetzung folgt bald – ich freue mich, wenn Ihr dann wieder dabei seid!

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Wie ein Schiff mein Herz im Sturm eroberte https://www.justcruise.de/wie-ein-schiff-mein-herz-im-sturm-eroberte/ https://www.justcruise.de/wie-ein-schiff-mein-herz-im-sturm-eroberte/#comments Mon, 30 Mar 2015 23:37:02 +0000 https://www.justcruise.de/?p=1092 Seit langer Zeit freute ich mich auf den Augenblick, unser Zuhause für eine einwöchige Karibik-Kreuzfahrt im März 2015 zu betreten und entdecken.
Als Reisewunscherfüller nehmen wir regelmäßig an Produktvorstellungen bzw. Einführungsfahrten teil. Dadurch ist gewährleistet, dass wir auch wirklich wissen wovon wir reden, wenn wir für und mit unseren Kunden das passende Schiff für ihre Wunschkreuzfahrt finden.

IMG_3021Ich kannte daher schon 2 Schwestern – die Celebrity Equinox und Silhouette – unseres schwimmenden Hotels, der schönen Celebrity Reflection. Bei diesem Schiff handelt es sich um das jüngste Schiff der sehr erfolgreichen, innovativen und modernen Solstice Schiffsklasse von Celebrity Cruises.
Nun ging es in Miami endlich an Bord und das wurde auch Zeit!
Wir konnten es nämlich kaum erwarten.

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Wir hatten uns für eine Balkonkabine der Concierge Class entschieden und überließen die Wahl unserer Kabinennummer der Reederei – buchten also eine sogenannte Garantiekabine. Da hat es jemand – wer auch immer – sehr gut mit uns gemeint und mir meinen langgehegten Wunsch nach einer Kabine am Heck des Schiffes erfüllt. Wir bezogen also unsere Kabine auf Deck 10 mit Blick nach hinten auf die Wasserspur des Schiffes, die sich in der Ferne am Horizont verliert. Das kann ich wirklich nur empfehlen, sooo erholsam, entspannend und beruhigend! Ganz besonders natürlich, wenn man auf Grund der sehr angenehm warmen Temperaturen wie in der Karibik den Balkon auch wirklich häufig nutzt.

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In meinem heutigen Artikel möchte ich Euch gerne das Schiff vorstellen, auf dem wir uns diese eine Woche im März 2015 sauwohl, willkommen und verwöhnt gefühlt haben.
Die Celebrity Reflection wurde wie ihre Schwestern der Solstice Klasse in der Meyer Werft in Papenburg gebaut und bietet maximal 3.046 Passagieren Platz. Das ist eine ganze Menge, jawohl! Allerdings ins Verhältnis gesetzt zur Bruttoraumzahl von 126.000 t (BRT) bedeutet das ein recht großzügiges Raum-Passagier-Verhältnis im Vergleich zu anderen Reedereien.

Doch was heißt Raum-Passagier-Verhältnis genau?
Das Raum-Passagier-Verhältnis gibt an, wieviel Platz/Raum auf den einzelnen Passagier grob entfällt, unabhängig davon, ob der direkt nutzbar ist oder nicht. Die Berechnung erfolgt, indem man die Höhe der BRT durch die angegebene Passagierkapazität teilt.
Zum Vergleich:
AIDAsol mit 71.304 BRT / 2.170 Passagiere = 32,86
MSC Poesia mit 89.600 BRT / 3.000 Passagiere = 29,87
Celebrity Reflection mit 126.000 BRT / 3.046 Passagiere = 41,37
Dies wirkt sich sowohl auf die Kabinengrößen, als auch auf die Freiflächen bzw. Öffentlichen Bereiche aus. Je höher dieser Wert also ist, desto weniger beengt fühlst du dich als Passagier auf einem Schiff.

Unsere schöne Kabine erwartete uns mit recht großzügigen 18 qm Wohnfläche und einem 5 qm großen Balkon. Ein sehr modernes, geschmackvolles und praktisches Bad mit vielen Ablagemöglichkeiten und Stauraum eroberte mein Herz im Sturm. Für uns Frauen ist so etwas ja irgendwie wichtiger als für Männer … oder? 😉
Die Kabine selbst verfügte ebenfalls über viel Stauraum, ein Frisiertischchen/Schreibtisch mit Stuhl, einen Flachbildschirm und Sofa sowie ein megakomfortables Doppelbett. Durch die Kabinenaufteilung stand unser Bett DIREKT am Fenster mit Blick auf das Meer durch die Glasabtrennung des Balkons. Das nenne ich mal eine schöne Aussicht!

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Für Frühstück, Mittag und Abendessen stehen das Buffet-Restaurant Oceanview Café mit Außenbereich oder das Hauptrestaurant Opus zur Verfügung. Beide Möglichkeiten sind im Reisepreis inbegriffen – ebenso wie der 24h-Kabinenservice.

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Im beindruckenden Hauptrestaurant, welches sich über 2 Etagen erstreckt, wird in 2 Sitzungen oder bei Vorabbuchung auch individuell zu Abend gegessen. Jeden Abend überraschte uns eine neue Menükarte, aus der wir ganz nach Wunsch unser mehrgängiges Abendessen zusammenstellen konnten. Und hier wurde auch jede Sonderlocke möglich gemacht, die wohlgemerkt nicht auf der Karte stand. Solch eine Flexibilität bei so einer Gästezahl ist meiner Meinung nach besonders erwähnenswert. Meistens war es jedoch eher so, dass ich mich bei der Vielzahl der verlockenden Optionen nur schwer entscheiden konnte. Wir haben es jeden Abend sehr genossen, gemeinsam das Essen mit gutem, zuvorkommenden Service am Tisch zu genießen. An den beiden formellen Abenden während der einwöchigen Reise machte es auch Spaß, sich mal richtig „herauszuputzen“, da das Ambiente wirklich dazu einlädt.
Wenn dir der Sinn nicht nach „Herausputzen“ steht, verkrümelst du dich an diesen Abenden einfach ins Buffet-Restaurant oder in eines der Spezialitäten-Restaurants.

Wir haben den Lawn Club Grill ausprobiert- eines der Spezialitätenrestaurants an Bord. Was für ein besonderes Erlebnis, auf einem Kreuzfahrtschiff auf Deck 15 unter freiem Himmel mit Aussicht auf eine Wiese und den Ozean frisch gegrilltes Fleisch oder Seefood zu essen!

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Zu unserem Lieblingsplatz an Bord avancierte sofort die Sunset Bar am Heck der Celebrity Reflection auf Deck 15. Beim Auslaufen am späten Nachmittag bzw. frühen Abend hier zu sitzen, mit einem eisgekühlten Cocktail oder Bier in der Hand und zusehen wie die Hafenstadt, in der wir kurz zuvor noch ankerten, am Horizont immer kleiner wird bis sie ganz verschwindet – unbezahlbar!

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Im Inneren des Schiffes laden viele Bars zum „Bar-Hopping“ am Abend ein. Vor dem Abendessen beispielsweise ein guter Wein in der Weinbar oder einer der etlichen Martinis an der hippen, stylischen Martini Bar mit Eistheke – beides ein sehr guter Start ins Abendprogramm an Bord. 🙂

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Wer mag, besucht abends das Theater, in dem Broadway Shows aufgeführt werden oder Gastkünstler auftreten.
Wir waren eher Fans der Live Musik, die aller Orten an Bord zu finden war. Da gab es diesen Singer/Songwriter Typen, der seine gecoverten Songs auf der Akkustikgitarre begleitete – himmlisch. Oder die Soul Band, die altbekannte sowie brandaktuelle Songs in einer herausragenden Qualität unters Volk brachte. Oder dieses Jazz-Trio, das ganz sicher die Herzen der Jazz-Liebhaber an Bord höher schlagen ließ. Dies sind nur einige Beispiele musikalischer Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau.
Und nein, ich bekomme kein Geld für diesen Artikel, das ist meine volle Überzeugung! 😉

Hier lasse ich nun einfach noch ein paar Bilder sprechen:

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Es gäbe noch so viele Kleinigkeiten, über die ich berichten könnte … alle zusammen haben unsere Reise auf der Reflection so besonders gemacht, dass ich dich unbedingt daran teilhaben lassen wollte.
Ich denke, es ist unübersehbar, wie begeistert ich von dem Schiff und der Zeit an Bord bin. 😉

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Solltest du Fragen zu diesem Schiff haben, weißt du ja nun, wo du weitere Antworten bekommen kannst. Ich freue mich, wenn du mich mit deinen Fragen löcherst.

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Welcome to Miami https://www.justcruise.de/welcome-to-miami/ https://www.justcruise.de/welcome-to-miami/#respond Sun, 29 Mar 2015 21:53:09 +0000 https://www.justcruise.de/?p=1028 Schon lange wollte ich unbedingt Miami sehen. Im März 2015 erfüllte sich dieser Wunsch endlich für mich und wir flogen nach Miami, um dort wiederum zu einer einwöchigen Kreuzfahrt in die Karibik aufzubrechen.
Unser Flieger landete am frühen Nachmittag und erfreulicher Weise verlief das Einreiseprozedere recht flott. So standen wir genau eine Stunde nach der Landung mit unserem Gepäck am Taxistand. Ein Start ganz nach unserem Geschmack!

Und schon wieder hatte ich den Song von Will Smith im Ohr:
„party in the city where the heat is on
all night on the beach till the break of dawn
welcome to miami“

🙂

Obwohl unsere Reisezeit mitten in den alljährlichen Spring Break fiel, hatten wir Anfang 2015 noch ein sehr gut am South Beach gelegenes Hotel zu einem guten Preis aus einem Kontingent eines deutschen Veranstalters buchen können – das ist nicht selbstverständlich.
Unsere Wahl fiel auf das Cardozo Hotel direkt am Ocean Drive. Nach ca. 30 Minuten Taxifahrt vom Flughafen waren wir mittendrin im prallen Leben.

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Erst später erfuhren wir, dass das Hotel Gloria Estefan gehört. Vielleicht erinnerst du dich auch an sie, ihre Band Miami Sound Machine und Hits wie „Conga“ und „Rhythm is gonna get you“, die karibische Lebensfreude im Pop-Gewand versprühen?

Wir bekamen ein wirklich großes und geschmackvolles Zimmer mit außergewöhnlichem Bad in dem wunderschönen, historischen Art Deco Hotelgebäude. Hier gibt es im Erdgeschoss das Restaurant „Cardozo Bar & Grill“, welches wohl recht bekannt, vor allem aber auch gut ist … wovon wir uns am Abend selbst überzeugten.
Cocktail – Spezialität sind hier Mojitos in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen. Sehr empfehlenswert, wenn alle so lecker sind, wie der Mango-Mojito, den ich probierte. Yummy!

Am nächsten Morgen nutzten wir die noch leeren Straßen für einen ausgiebigen Spaziergang durch die schönen Art Deco Häuserzeilen und am Meer entlang. Was für ein schönes Gefühl, alle Bilder, die man aus Zeitschriften, Katalogen oder dem TV kennt nun auch wahrhaftig zu sehen! Städte am Meer haben meiner Meinung nach ohnehin immer eine ganz besondere Atmosphäre, aber Miami sticht hier nochmal heraus. Großartig, dass der Strand wirklich nur einen Steinwurf weit von der Partymeile entfernt ist!

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Gegen Mittag fuhren wir dann zum Hafen, um auf unserem Zuhause für die kommende Woche einzuchecken. Die Entfernung haben wir in ca. 20 Minuten mit dem Taxi vom South Beach gemeistert. Vor uns lag eine Woche Karibik-Kreuzfahrt auf einem wunderbaren, modernen Schiff. Die Vorfreude war riesig. Natürlich berichte ich hierüber in einem weiteren Beitrag und freue mich, wenn ihr dabei seid.

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Städtereise in die Hansestadt Danzig https://www.justcruise.de/stadtereise-in-die-hansestadt-danzig/ Mon, 09 Mar 2015 16:57:39 +0000 https://www.justcruise.de/?p=744 Über Danzig hatte ich schon viel Gutes gehört, wie schön die Stadt an der Ostsee doch sei.
Da habe ich mir gedacht: mache ich doch einfach einen Ausflug mit „meinen Mädels“, und wir überzeugen uns vor Ort selbst, ob da was dran ist. Erfreulicher Weise waren alle genauso neugierig und sofort für die Idee zu begeistern.
So startete am 28.02.2015 unser Flieger gen Danzig.

Einstmals eine reiche und bedeutende Hansestadt an der Ostsee, unter anderem auch mit viel deutscher Geschichte, und Heimatstadt von Günter Grass … was wusste ich sonst noch über Danzig? Neben der Entstehung der Protestbewegung Solidarność auf dem Gelände der ehemaligen Lenin-Werft im Grunde nicht viel mehr. Also gab es doch viel zu entdecken.

Und in der Tat kann man sich in Danzig und Sopot wunderbar die Zeit vertreiben: sich den Wind an der nahen Ostseeküste um die Nase wehen lassen, durch die Straßen und Gassen Danzigs flanieren und sich an den schönen Fassaden niemals sattsehen, ein schönes Café nach dem anderen entdecken und die leckere polnische und auch internationale Küche am Abend genießen, um nur einige Beispiele zu nennen. Kulturell bietet die Hansestadt natürlich Museen, das recht junge Shakespeare-Theater und vieles mehr.

Um all diese schönen Orte auch zu finden und zum richtigen Zeitpunkt aufzusuchen, habe ich einen echten Geheimtipp für Euch, den Ihr (natürlich) in keinem Reiseführer findet 🙂
ANDREAS von 3CityTour

Andreas hat es uns ermöglicht, seine Heimatstadt Danzig mit seinen Augen zu sehen, ist sehr individuell auf unsere Wünsche eingegangen und hat uns vor allem mit Geschichten unterhalten, die in den üblichen Reiseführern einfach nicht zu finden sind. Jedem, der etwas tiefer in die Hansestadt Danzig eintauchen möchte, kann ich diesen authentischen Guide nur wärmstens empfehlen.

Gerne nehme ich Euch nun mit auf meine Reise in und um Danzig in Bildern.

Erste Eindrücke auf den 400 Metern der Langgasse und in der näheren Umgebung am Abend der Ankunft in Danzig

Nach einem schönen Spaziergang und einem köstlichen Abendessen freuten wir uns auf den kommenden Tag, an dem uns Andreas von 3CityTour sein Danzig zeigen wollte.

Der erste Stop ermöglicht uns einen guten Überblick über die Stadt:

Danach geht es nach Langfuhr, in das Viertel, in dem Günter Grass aufgewachsen ist und seiner wohl bekanntesten Figur Oskar aus „Die Blechtrommel“ ein Denkmal gesetzt wurde.

Und nun ab zum Hafen von Danzig mit Blick auf die Westerplatte.

Der Ostseestrand erwartet uns – der Weg führt erst einmal an Sopot vorbei nach Gdingen. In Gdingen legen beispielsweise die großen Kreuzfahrtschiffe an, die auf einer Ostseereise Danzig anlaufen. Der Hafen ist ca. 25 km von der Danziger Innenstadt entfernt.

Am Nachmittag hatten wir den Besuch eines Orgelkonzertes in der Kirche des Zisterzienserklosters in Oliva geplant.
Diese Kirche ist für ihre Orgel mit fast 8.000 Pfeiffen und deren Klang weltbekannt.

Und weil es uns soooo gut an der Ostsee gefallen hat, zog es uns erneut dorthin – dieses Mal an den Strand von Sopot mit der schönen Seebrücke, die 512 Meter ins Meer ragt. Hier gibt es auch eine schöne, ansprechende Hotellerie, die einen gerade dazu verleitet, über einen Urlaub an dieser Ostseeküste nachzudenken.

Auf dem Rückweg nach Danzig führte unser Weg über eine beeindruckende „Open-Air-Galerie“ in Gdingen, wo viele Häuser in einem Wohngebiet mit den sogenannten Murals aufgehübscht wurden, und das Viertel so eine ungewöhnliche Atmosphäre bekommen hat. Uns hat das wahnsinnig gut gefallen.

Nach einem eindrucksvollen Tag geht es zurück für einen Spaziergang bei Dämmerung durch Danzig.
Hier machten wir im gemütlichen Café Ferber Bekanntschaft mit dem „Wilden Hund“. „Der tut nix, der will nur spielen!“ 🙂
Es handelt sich um einen Shot aus Wodka mit Himbeersirup und etwas Tabasco. Der wärmt wunderbar von innen und war eine Wohltat am mittlerweile kühlen Abend. Dieser Drink ist ein absolutes MUSS, wenn Ihr in Danzig seid!

Tag Nummer 2 in Danzig beginnt und der Weg führt in die bekannte und angeblich schönste Gasse Danzigs – die Frauengasse. Und ja, da können wir absolut zustimmen, diese Gasse ist besonders hübsch mit schönen, gepflegten Häusern, ihren terassenartigen Vorbauten und natürlich Kopfsteinpflaster. Hinter den Fassaden findet man Geschäfte, die modernen Bernsteinschmuck verkaufen und nette, ungewöhnlich eingerichtete Cafés.

Und dann folgten wir einem weiteren Geheimtip unseres Guides Andreas vom Vortag. Er verriet uns, dass das Pfarrhaus Zugang zu einem der wenigen gut erhaltenen, schönen Hinterhöfe bietet. Wir traten also durch die 3 Türen, die – wie uns am Vorabend verraten wurde – tagsüber bis 18 Uhr immer unverschlossen sind, und standen mitten in der Stadt in einer ruhigen Oase. Wunderschön!

Wir bummelten durch die schönen Gassen und natürlich durfte auch ein Besuch in der Markthalle nicht fehlen.

Und dann kam es ganz dicke – wir konnten (mal wieder) den köstlichen Kuchen und Torten nicht widerstehen. Wenn Ihr die Fotos seht, werdet Ihr wissen, warum. 🙂

Tschüß Danzig! Du wirst uns in sehr guter Erinnerung bleiben.
Danzig bekommt unsere uneingeschränkte Weiterempfehlung, wenn es mal eine etwas andere Städtereise sein soll.

 

Vielen Dank an D. Köstler, N.Teuber und A. Kruse, die ihre Bilder für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt haben!

 

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Höchststrafe unter Palmen https://www.justcruise.de/hochststrafe-unter-palmen/ https://www.justcruise.de/hochststrafe-unter-palmen/#comments Mon, 22 Apr 2013 14:43:06 +0000 https://www.justcruise.de/?p=350 Palmen. Palmen. Palmen … nichts als Palmen, Sonne, weißer Sandstrand, türkisblau schimmerndes Meer und gut gekühlte Cocktails am Strand! Das alles sollte uns aus dem diesjährigen Winterblues holen. Was soll ich sagen? Das Rezept ist patentverdächtig.
Wenn da nur nicht diese lange, fast 10 Stunden dauernde Anreise im Flieger wäre … Aber es lohnt sich so was von!
Übrigens hatten Menschen aus der ganzen Welt dieselbe Idee, das Publikum in der Dominikanischen Republik ist wirklich international. Wo noch vor 35 Jahren sich tatsächlich nur unzählige Palmen am Strand im Wind wiegten, findet man heute jede Menge Hotelanlagen verteilt an ca. 50 Kilometer schönstem Sandstrand mit nicht weniger als ca. 25.000 Hotelzimmern. Es gibt hier die Vorgabe, dass ein Hotel nicht höher als die größte Palme sein darf, und wir haben in der Tat nicht mehr als höchstens 3 Stockwerke gezählt.

Da waren wir nun im 5* Resort Grand Palladium Bavaro, welches wie alle Hotels hier ausschließlich all inclusive anbietet. Die gut ausgestatteten Junior Suiten befinden sich in einem gepflegten, weitläufigen tropischen Garten.

Die Region um Punta Cana kann man bedenkenlos als reine Badedestination bezeichnen, da die Anzahl der Sehenswürdigkeiten gen Null tendiert.
Wenn man also nicht die ganze Zeit mit Schlafen, Essen, in der Sonne dösen, im warmen Meer planschen und Cocktails trinken verbringen möchte, bucht man sich wie wir einen Mietwagen und stürzt sich in den dominikanischen Straßenverkehr – ein Abenteuer, sag ich Euch!

Wir entschieden uns also für einen kleinen Mietwagen, um die von uns vorab ausgesuchten 3 Hotels zu besichtigen. Bekommen haben wir eine gefühlt 15 Jahre alte Toyota Limousine, die uns jedoch den Tag über zuverlässig begleitete. Also ging’s los, ganz entspannt, denn die ersten 100 Meter war unser Toyota das einzige Fahrzeug weit und breit. Doch schon an der übernächsten Kreuzung mit 4 sehr befahrenen Einfallstraßen ereilte uns der ganz normale „Verkehrs-Wahnsinn“. Ein System war auf den ersten Blick nicht zu erkennen – Ampel Fehlanzeige. Und dann bekam ich als Fahrerin vom Beifahrer die Höchststrafe: “ Wir müssen hier links abbiegen!“. Na zauberhaft! Also beobachten wir die Einheimischen und tun es ihnen, als wir die Pole Position an der Kreuzung erreichen, gleich. Die Fenster runter gekurbelt und angezeigt, dass wir JETZT links abbiegen. Juhuuu, funktioniert!
Blinker und Ampeln werden total überbewertet! 🙂

Belohnt werden wir mit der Besichtigung eines außergewöhnlich schönen Hotels für Gäste ab 18 Jahren. Mit etwas mehr als 300 Junior Suiten ist das 5* Secrets Royal Beach Punta Cana dennoch eine echte Ruhe-Oase. Und wir müssen im Vergleich zu unserem Resort feststellen, dass 5* nicht gleich 5* sind.
Direkt nebenan liegt das Familienhotel NOW Larimar Punta Cana mit einer ebenso geschmackvoll angelegten Gartenanlage und großen, familientauglichen Zimmern. Fast überflüssig zu erwähnen, aber natürlich liegen beide Hotels an einem herrlich breiten Sandstrand.
Als letztes Hotel haben wir uns den Club Med Punta Cana angesehen. Ein sehr weitläufiges Clubdorf mit zweckmäßigen Zimmern in einem Palmengarten mit großem Sportangebot. Für Clubliebhaber mit Fernweh sind die weltweiten Anlagen des Club Med eine gute Alternative zu Aldiana, Robinson & Co. auf der Fernstrecke. Die Clubsprache ist hier wie in allen Hotels Englisch und darüber hinaus auch Französisch und Spanisch.

Wir fühlen uns hier in der Dominikanischen Republik wirklich wohl und willkommen. Uns begegnet allerorts Freundlichkeit. Die Kritiken, die wir zum Teil im Vorfeld auf einschlägigen Portalen gelesen haben, die Menschen und insbesondere das Hotelpersonal seien unfreundlich und würden nicht grüßen, können wir absolut nicht teilen. Aber Ihr kennt ja die Geschichte mit dem Wald, dem Hereinrufen und so? 🙂

Nachdem wir Euch berichtet haben, wie es uns bisher hier ergangen ist, widmen wir uns nun mal den wichtigen Dingen: Wir wackeln an den schönen, einladenden Sandstrand und zählen die Palmen für Euch 🙂

Adios amigos

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AIDAmar … Wir sehen uns in Sharm el Sheikh! https://www.justcruise.de/aidamar-wir-sehen-uns-in-sharm-el-sheikh/ Sat, 01 Dec 2012 14:20:34 +0000 https://www.justcruise.de/?p=280 Morgen, am 2. Dezember 2012, geht es endlich los!

Jetzt, wo die Temperaturen sich Richtung Gefrierpunkt bewegen im heimischen Düsseldorf, ist genau die richtige Zeit, in die verlockende Wärme am Roten Meer zu entfliehen.

1 Woche AIDAmar in einer Balkonkabine liegt vor mir – ich bin gespannt und freue mich darauf, das Schiff kennen zu lernen. Denn, auch wenn man es bei mir als Kreuzfahrt-Liebhaberin nicht unbedingt erwartet: Eine Kreuzfahrt auf einem AIDA-Schiff habe ich tatsächlich noch nie gemacht. Also ist es höchste Zeit, mir ein AIDA-Schiff mal aus nächster Nähe anzusehen und mich überraschen zu lassen.

Freuen darf ich mich auf einen Halt in Aqaba (Jordanien) mit Ausflugsmöglichkeit nach Petra – mein persönliches Highlight. Und beim Aufenthalt in Eilat werde ich zum Toten Meer fahren, um dort mal auf dem Wasser liegend Zeitung zu lesen. So sieht man es zumindest immer auf Bildern, ich werde mal testen, ob das wirklich funktioniert, denn so richtig kann ich mir das nicht vorstellen.
Sehr freue ich mich auch auf eine Fahrt auf dem Nil in Kairo, von wo wir einen schönen Ausblick auf die Pyramiden von Gizeh erwarten.
Besonders genießen werde ich ganz sicher den Ausblick aufs Meer – vor allem an dem einen Seetag während der Reise. Das Blau es Meeres in Verbindung mit seiner Weite üben auf mich schon immer eine besondere Faszination aus. Einer der Gründe, warum ich Kreuzfahrten so liebe!

Ich wünsche Euch derweil einen schönen 1. Advent, während ich den dieses Jahr in der warmen ägyptischen Sonne feiern werde.

Bin dann mal weg …

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So haben wir Aruba gesehen https://www.justcruise.de/so-haben-wir-aruba-gesehen/ https://www.justcruise.de/so-haben-wir-aruba-gesehen/#comments Tue, 09 Oct 2012 12:00:27 +0000 https://www.justcruise.de/?p=238 Nach 4 Tagen Strandgenuss pur hatten wir den Eindruck, dass wir unbedingt neben der auf eigene Faust erkundeten Inselhauptstadt Oranjestaad noch mehr von Aruba entdecken müssten. Da wir keinen Mietwagen hatten, buchten wir beim hiesigen Platzhirsch zum Thema Ausflüge „De Palm Tours“ die kleine Inselrundfahrt (3h).
Avisiert wurden uns die Inselhighlights Butterfly Farm, California Lighthouse, Alto Vista Chapel, The Natural Bridge und die Casibari Rocks. Klang erst mal vielversprechend für uns.

Gesehen haben wir ein Gehege mit Schmetterlingen aus aller Welt (außer Aruba – kein Witz!). Hier gab es zugegebenermaßen interessante Informationen über das nur 2 bis 6 Monate währende Leben eines Schmetterlings.
Dann ging es zum unbemannten Leuchtturm, in dessen Nähe häufig Schiffe sanken. Den Namen des letzten gesunkenen Schiffes trägt heute dieser Leuchtturm – „California Lighthouse“.
Umgeben von einem bizarren „Kaktus-Wald“ finden wir die selbst auf Briefmarken abgebildete Alto Vista Kapelle, die leider heute nicht mehr so viel Atmosphäre ausstrahlt, wie sie das sicher vor 25 Jahren noch tat. Die schöne Landschaft mit den immer gegenwärtigen Leguanen und der Blick vom Hügel aufs Meer entschädigen uns jedoch.
Kurz vor dem 4. „Inselhighlight“ fragte uns der Busfahrer/Guide: „Do you know the story about the Natural Bridge? It doesn’t exist anymore!“. Unter allen Ausflugsgästen machte sich ungläubiges Staunen breit. Die Erklärung ließ nicht lange auf sich warten. Die natürliche Felsbrücke über einer winzigen Bucht stürzte vor sechs Jahren ein. Man vermutet, die bis dato täglich um die 100 Personen auf der „Brücke“ seien ihr nicht gut bekommen. Vielleicht hätte man vorher besser mal jemanden befragt, der sich damit auskennt … Echt schade!
Der letzte Stop unserer Inselrundfahrt präsentierte sich uns als eine begehbare Felsformation, von deren Spitze man einen guten Blick über fast 3/4 der Insel hatte. Am Fuße der Felsen durfte selbstverständlich eine Bar und ein Shop mit Merchandise-Artikeln nicht fehlen … da ist es hier wie fast überall auf der Welt.

Aruba bietet wirklich wunderschöne, traumhafte Strände, an denen sowohl Sonnenanbeter, Schnorchler, Segler und Taucher voll auf ihre Kosten kommen. Für uns sind die Strände die eigentlichen Highlights der Insel.
Die Hotellerie macht hier einen professionelleren und kommerzielleren Eindruck. Wahrscheinlich auch aus diesem Grund hinterließ Curacao den authentischeren Karibik-Eindruck bei uns.
Daher freuen wir uns, dass wir den letzten Tag unserer eindrucksvollen und besonders erholsamen Reise auf Curacao ausklingen lassen.

Dann geht es nach abwechslungsreichen 14 Tagen zurück nach Deutschland. Und ein bisschen freuen wir uns auch auf die niedrigeren Temperaturen … aber wirklich nur ein ganz kleines bisschen! 😉

Bis bald!

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Angekommen auf Aruba https://www.justcruise.de/angekommen-auf-aruba/ Sat, 06 Oct 2012 00:47:09 +0000 https://www.justcruise.de/?p=229

Bon bini Aruba – Willkommen auf Aruba! Ja, so fühlen wir uns, als uns ein wenig kitschig, aber schön, die Steeldrum-Musik am Flughafen Oranjestaad, Aruba begrüßt.
Die lokale Airline Dutch Antilles Express bewältigte den 20-minütigen Flug von Curacao nach Aruba souverän mit einer einstündigen Verspätung. Aber wir befinden uns ja schon längst im „Karibik-Modus“. 🙂

Die Hauptstadt Oranjestaad präsentiert sich uns als Baustelle. Hier werden Schienen verlegt … wir sind nicht sicher wofür. Die kleine Stadt besteht leider größtenteils aus Souvenirshops und Schmuckgeschäften, um die Mengen an Tagesgästen zu bedienen, die alle 2-4 Tage hier auf ihrer Kreuzfahrt durch die südliche Karibik einlaufen.

Umso wohler fühlten wir uns, als wir in unserem Hotel, dem Divi Aruba, ankamen. Die Zimmer verteilen sich auf einem großzügigen Strandgrundstück auf mehrere maximal 2-stöckige Gebäude.
Auch die heimischen Iguanas (Leguane) fühlen sich hier wohl und gehören zum Tagesbild. Man sieht sie in vielen Größen und Farben überall auf der Insel.
Das Highlight ist zweifellos die Strandbar direkt am Meer, abends mit Live-Musik und Cocktails besonders empfehlenswert, nachdem die Sonne ins Meer gefallen ist.

Auf Aruba, welches sich selbst als „One happy Island“ bezeichnet, spürt man deutlich weniger europäischen Einfluss, als auf der Nachbarinsel Curacao. Die Besucher setzen sich hier überwiegend aus Nord- und Südamerikanern zusammen.
Auf der recht überschaubaren Insel sind immerhin 3 Golfplätze zu finden. Wieviel Spaß es macht, bei einer Durchschnittstemperatur von 28 Grad zu golfen, vermögen wir nicht zu beurteilen. Man sagte uns jedoch, dass auf Grund der Windverhältnisse keine 9-Loch-Runde der anderen gleicht.

Nachdem wir in den letzten Tagen nun ausreichend Sand zu Puderzuckerstränden gesiebt und die Meerwassertemperatur überprüft haben, schauen wir uns mal entlegenere Ecken der Insel an und werden berichten.

Hasta luego amigos!

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Unterwegs auf Curacao https://www.justcruise.de/unterwegs-auf-curacao/ Sun, 30 Sep 2012 19:04:01 +0000 https://www.justcruise.de/?p=202

Als Mieter eines Kleinwagens haben wir während der letzten Tage auch etwas entlegenere Ecken Curaçaos erkundet.
Bis auf eine vierspurige Ringstraße, die die Hauptstadt Willemstaad umschließt, sind die übrigen Verkehrswege auf der Insel eher schlecht bis gar nicht beschildert und immer für eine Überraschung gut. Welch Glück, dass es sich immer um sehr überschaubare Entfernungen handelte, wenn wir mal wieder irgendwo falsch abgebogen sind. Allgemein herrscht auf Curacao ein sehr entspannter Fahrstil, jeder lässt den anderen gerne mal vor und man fährt allerhöchstens 80 km/h.
Wir können einen Mietwagen wirklich uneingeschränkt empfehlen!
Denn mit diesem kann man einfach die wunderschönen Bilderbuchstrände im Südwesten Curaçaos, wie beispielsweise die Kleine und Groote Knip erkunden. Wenngleich Bus bzw. Minibus fahren hier gut möglich und auch sehr preiswert ist, so ist es dennoch aufwändiger, die ganze Insel auf diesem Wege zu bereisen.

Bei der Gelegenheit haben wir auch einige Hotels auf Curaçao persönlich besichtigt, um einen guten Eindruck von der recht übersichtlichen Hotellerie hier zu bekommen. So erhalten unsere Kunden viele Informationen aus erster Hand.

Curaçao bietet einen bunten Völkermix trotz seiner nur ca. 140.000 Einwohner. Zu Zeiten der Sklaverei wurde Curaçao genutzt, um die vom afrikanischen Kontinent übergesetzten Sklaven „aufzupäppeln“, bevor sie dann verkauft wurden. Heute nun blickt ein großer Teil der Einwohner auf eine afrikanische Abstammung zurück. Hinzu kommen auf Grund der Kolonialzeit auch ein Anteil mit holländischer Abstammung sowie reichlich Nord-, Latein- und Südamerikaner.
Diese Mischung zeigt sich auch in der Sprache der Einheimischen – Papiamento, ein Mix aus Holländisch, Spanisch, Französisch und Kreolisch. Ebenso exotisch, mit vielen kreolischen Einflüssen und extrem lecker ist auch die Küche, die man sehr gut in der Alten Markthalle der Inselhauptstadt Willemstaad kosten kann.

Interessant ist, dass auf der Insel selber keine Nahrungsmittel hergestellt werden. Da hat man kurzer Hand eine Kleinstadt im nur 40 km entfernt liegenden Venezuela auserkoren, die komplette Versorgung Curaçaos mit Nahrungsmitteln sicherzustellen.

Allgemein fühlen wir uns auf Curaçao sehr willkommen, die Menschen sind super freundlich, aufgeschlossen und extrem entspannt.
Das überträgt sich fast unbemerkt auf die Inselgäste, die gerne den Tag in einer der zahlreichen Beach Bars, barfüßig im Sand sitzend, mit einem eisgekühlten Bier oder Cocktail ausklingen lassen.
So, wie wir nachher …

To be continued from Aruba …

 

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Endlich auf Curacao https://www.justcruise.de/endlich-auf-curacao/ Fri, 28 Sep 2012 14:33:47 +0000 https://www.justcruise.de/?p=184

Nach einem langen, fast 10-stündigen Flug von Düsseldorf nach Curacao sind wir nun endlich hier – in der Karibik.

Mit den überraschend langwierigen Einreiseformalitäten wird man hier bei Ankunft sofort in den „Karibikmodus“ versetzt – alles wird etwas zwangsverlangsamt.
Im Dunkeln geht’s in unser Hotel Lions Dive & Beach Resort an der Südküste, welches auch ein Eldorado für Taucher ist mit einer eigenen Tauchschule.
Zur Begrüßung am ersten Morgen überraschte uns ein apokalyptisches Gewitter, das sich wie eine 30 Grad warme Dusche über uns ergoss. Das sehr überzeugende Frühstücksbuffet versöhnte uns jedoch umgehend.

Und dann gab es nur ein Ziel: ab in das traumhaft türkisfarbene Meer, das mit 28 Grad warmem Wasser lockte. Solche Wassertemperaturen erwarten wir sonst eher in den Bad Kissinger Kurthermen. Wie gut, dass wir uns für Curacao entschieden hatten, denn hier gibt es palmenbewachsenen Postkartenstrand obendrein.
Aber Vorsicht! Mit dem Höchstwert 12 ist der UV-Strahlungs-Index hier am Anschlag. Also, immer kräftig nachcremen, während die dann und wann am Horizont vorbeiziehenden Öltanker uns die Nähe des nur 40km entfernten Venezuelas verdeutlichen.
Seit heute haben wir nun auch einen Mietwagen und erkunden in den nächsten Tagen die nur ca. 60 x 14 km große Insel Curacao mit ihren schönen Stränden, Beach Bars und überaus freundlichen und relaxten Einwohnern.
Hasta luego amigos!

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